Allgemein Kochbuchtest

Fazit Kochbuchtest Sophia Hoffmann – Vegan Queens

Mein April war vegan mit dem Kochbuchtest des Kochbuchs Vegan Queens von Sophia Hoffmann. Es war lecker, experimentell, interessant, nicht sehr anspruchsvoll – ein Kochbuch zum sofort Loslegen und Ausprobieren.

Ich möchte jeden ermutigen, aus reiner Neugier – wenn nicht aus Überzeugung – vegane Küche zu testen. Denn sich darüber Gedanken zu machen, was man isst oder nicht isst, finde ich persönlich essentiell. Aus Gründen des Genusses, der Bildung, der Dankbarkeit und auch der Moral. Egal, wie man sonst essen mag. Um genau das einmal auszuprobieren, ist das ein hervorragender Einstieg.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sich Menschen über so etwas wie einen vegetarischen Tag in der Kantine aufregen. Ja, jeder mag essen was er will. Aber wer war jemals in einem richtig tollen vegetarischen oder veganen Restaurant wie zum Beispiel dem Lucky Leek in Berlin? Dann weiß man, dass man nichts vermisst, wenn man einfach mal loslässt, tolerant und offen ist und neugierig bleibt. Zuhause darf dann jeder herzhaft in sein Wurstbrot beißen. Wobei ich hoffe, er fragt sich, woher die Wurst kommt. Nicht vom Wurstbaum – von einem Tier. Das nicht in Bullerbü auf der Wiese steht.

Es ist schon einige Zeit her, da habe ich selber ein halbes Jahr vegan gelebt. Es war mal leichter, mal schwerer. Mir ging es vor allem darum, herauszufinden, was ich da eigentlich alles esse. Wenn man einmal angefangen hat, darüber nachzudenken, ist man ein mündigerer Konsument. Versprochen. Nicht unerheblichen Einfluss hatte das Buch „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer, das ich an dieser Stelle auch sehr gerne empfehlen möchte.

Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht, wo uns überall Sachen untergejubelt werden, die wir gar nicht in diesem Lebensmittel vermuten oder vielleicht auch möchten? Ich finde, es ist eine Errungenschaft z.B. der veganen Bewegung, dass jetzt die Kennzeichnung besser wird. Gelatine im Saft, Yoghurt in der Brezel. Steht nirgendwo.

Bildung ist ja bekanntlich immer ein Schlüssel, deshalb gehört Bildung über Essen ganz zentral dazu. Wie leben die Schweine – wirklich wie im süßen Bauernhof Kinderbuch? Eher nein. Wie weit möchte ich das unterstützen? Wann kann ich das ausblenden? Wie kann ich bewusst konsumieren? Aber zurück zum Buch jetzt.

Mir hat besonders viel Spaß gemacht, dass man – aus Not – in der veganen Küche manchmal erfinderisch sein muss für eine adäquate Alternative z.B. zu Käse. Diese Rezepte dann selbst auszuprobieren macht extrem viel Laune. Wer hätte gedacht, dass ich mal veganen Cashew-Käse herstelle? Das war total irre und super gut. Ob der am Ende wie Mozzarella schmeckt oder nicht ist dabei völlig irrelevant. Aber hier der Tipp: Er schmeckt deutlich mehr nach Mozzarella, wenn er nicht ganz frisch gegessen wird, sondern erst noch in der Salzlake baden darf.

Sophia hat – wie ich finde eine wunderschöne Art, spielerisch mit Essen umzugehen. Mit Farben, mit Formen – so hat man noch einmal einen ganz anderen Zugang zu Gerichten und zum Essen. Wer also gerne mit essen spielt ist hier ebenfalls richtig aufgehoben! Mehr zu Sophia Hoffmann findest du auf ihrem Blog übrigens.

Diese Rezepte habe ich aus „Vegan Queens“ ausprobiert:

Dieses Rezept gibt es hier im Blog zum sofort Nachkochen:

Vegane Süße Kokos Udon-Nudeln mit Dattelkaramell und Früchten

Hier noch die Fakten zum Buch Vegan Queens von Sophia Hoffmann:


Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Edel Books – Ein Verlag der Edel Germany GmbH; Auflage: 1 (6. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841904785
ISBN-13: 978-3841904782
Größe und/oder Gewicht: 19,5 x 2,7 x 25 cm

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Vegan Queens: Neue Rezepte und fantastische Küchengeschichten aus Sophias veganer Welt

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