Allgemein Kochbuch Test

„Hensslers schnelle Nummer“ von Steffen Henssler im Kochbuch Test für den Deutschen Kochbuch Preis

Der Kochbuch Preis ist eine komplexe Angelegenheit. Wie man überhaupt nomiert wird und was dann passiert, erzählt Benjamin Cordes im Kochbuch Podcast. Hör mal rein.

Auch das Buch von Steffen Henssler habe ich getestet. Denn ich kann kein Buch bewerten, ohne daraus gekocht zu haben. Meine Einschätzung lag am Ende bei 6,9 von möglichen 10 Punkten.

Die Bewertungen der anderen Jury Mitglieder findest du unter https://www.deutscher-kochbuchpreis.de/einfach-schnell/

Am Ende hat das Buch eine durchschnittliche Bewertung von 6,8 erhalten und war damit das letztplatzierte in der Kategorie „Einfach und schnell“.

Hier meine Beurteilung zum Buch:

„Beim Titel bin ich schon fast raus – das ist nicht mein Humor. Aber die Struktur des Buchs ist gut und funktional. Nur schade, dass das Register die Rezepte nochmal alphabetisch spiegelt. Ein echtes Zutatenregister wäre hilfreich, und die Aubergine im Kühlschrank findet so eher nicht ihren Weg in die Parmigiana di Melanzane. Die sehr einfache Sprache im Buch schafft eine große Zugänglichkeit des Inhalts. Ratlos macht mich allerdings die Zusammenstellung der Gerichte, bei der mir der rote Faden fehlt – abgesehen von der Schnelligkeit der Umsetzung. Von Beilagen („das geilste Gemüse der Welt“) über komplette Mahlzeiten (Schweinefilet mit Zucchini und Kartoffel) bis zu Rezepten mit dem gewissen Profi-Kniff (konfiertes Eigelb) – wo will das Buch hin? Für wen will es sein? Das Buch möchte Kochen machbar machen für die Menschen, die Steffen Henssler aus dem Fernsehen kennen – das ist ein hohes und ehrenwertes Ziel, das ich sehr respektiere. Ich hoffe, es gelingt – ich halte das Buch dafür geeignet.„

ÜberChristina

Christina isst und kocht gerne. Vor allem, weil leider oft das eine das andere bedingt. Bis jetzt hat sie alle erfolgreich davon überzeugen können, sie könne kochen. Mal sehen, wann das auffliegt. Wenn sie Glück hat, findet sie zuhause auch irgendwen, der beim essen helfen möchte.

Christina lebt und arbeitet in Berlin. Auf Grund ihres schwäbischen Migrationshintergrundes würde sie es sich aber natürlich niemals anmaßen, sich als Berlinerin zu bezeichnen. Aber vielleicht ist sie die einzig wahre Prenzelschwäbin aka Mitte Mutti.

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