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„Eat yourself healthy“ von Jamie Oliver – getestet und bewertet für den Deutschen Kochbuch Preis

Jamie Oliver – okay. Dann stelle ich mich dieser Herausforderung. Millionen Menschen lieben seine Bücher. Ich habe öfter mal das Gefühl, nicht die richtige Zielgruppe zu sein. Aber das schöne am Deutschen Kochbuch Preis ist, dass man das Buch ja für sich selbst stehend bewertet und mit einem ganz anderen Blick drauf schaut.

Mehr zum Deutschen Kochbuch Preis 2025 erfährst du in der Sonderfolge des Kochbuch Podcasts mit Benjamin Cordes.

Das Buch „Eat yourself healthy“ von Jamie Oliver war in der Kategorie „schnell und einfach“ nominiert. Alle Nominierten findest du auf https://www.deutscher-kochbuchpreis.de/einfach-schnell/

Dieses Buch hat übrigens den Deutschen Kochbuch Preis in Bronze gewonnen mit einer Wertung von 7,6. Hier meine Beurteilung für das Jury Urteil:

Eat yourself healthy“ ist ein sehr gut strukturiertes, informatives Buch, das Rezepte mit Ernährungstipps verbindet. Wer es kauft, liest und benutzt, kennt alle Leitplanken und kann ihnen mit unterschiedlichsten Gerichten folgen. Wer hätte gedacht, dass der Autor sogar eine Zusatzausbildung in diesem Bereich hat? Am Ende ist es ein englisches Kochbuch, denn so manche Zutat ist Standard im britischen Repertoire, hier aber schwer zu bekommen. Mich hat vor allem das Kochtempo der Rezepten irritiert. Während der Lachs brät, soll die Zucchini geschnitten werden. Um den Couscous kümmert man sich danach – der Joghurt-Dip soll parallel entstehen. Von 1- bis 6-Personen-Rezepten ist alles dabei – da gilt es, wachsam zu sein für den Einkauf. Für eine Zielgruppe, die einfache, schnelle und gesunde Gerichte aus einer Quelle mit Reputation und Bekanntheit sucht, ist das Buch dennoch gut geeignet als Einstieg in eine neue Ernährungsroutine.

Ich habe dem Buch 7,3 von 10 Punkten gegeben.

ÜberChristina

Christina isst und kocht gerne. Vor allem, weil leider oft das eine das andere bedingt. Bis jetzt hat sie alle erfolgreich davon überzeugen können, sie könne kochen. Mal sehen, wann das auffliegt. Wenn sie Glück hat, findet sie zuhause auch irgendwen, der beim essen helfen möchte.

Christina lebt und arbeitet in Berlin. Auf Grund ihres schwäbischen Migrationshintergrundes würde sie es sich aber natürlich niemals anmaßen, sich als Berlinerin zu bezeichnen. Aber vielleicht ist sie die einzig wahre Prenzelschwäbin aka Mitte Mutti.

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