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„Schweizer Weihnachten“ von Fabian Lange im Kochbuch Test für den Deutschen Kochbuch Preis

Wie genau schafft es ein Buch eigentlich in die Auswahl für den Deutschen Kochbuch Preis, damit es dann am Ende vielleicht auf meinem Schreibtisch und in meiner Küche landet? Wo ich es nicht nur lese, sondern natürlich auch daraus koche.

Alle Infos zum Deutschen Kochbuch Preis findest du unter anderem im Kochbuch Podcast. Dort war Benjamin Cordes zu Gast und hat mir alles erzählt. Hör mal rein.

„Schweizer Weihnachten“ hat den Deutschen Kochbuch Preis in Bronze gewonnen, mit einer Bewertung von 8,1 von 10.

Von mir gab es in der Jury der Kategorie „Weihnachten“ 8,4 von 10 Punkten. Hier meine Beurteilung:

Ein verschneites Chalet, tolles Essen und nur die lieben Menschen, die eben in das Chalet passen (minus der buckligen Verwandtschaft). Titel und Cover holen einen direkt dorthin ab. Denn dieses Buch will uns tatsächlich mitnehmen in kuschelige Feiertage in den Bergen. Die Struktur des Buchs passt genau dazu – genau wie die dunkle, warme Stimmung der Bilder. Zuerst widmet man sich den Basics, die man vor dem Fest vorbereitet und sich freut – wie z. B. über drei Gläser konfierte Zwiebeln für den Vorrat. Danach geht es an die Menüwahl entlang der fünf Vorschläge, der diversen weiteren Gerichte und ja, auch Fondue kommt vor (wir sind immer noch in der Schweiz), aber chinoise (Fleischfondue/Hot Pot). Plätzchen, kulinarische Geschenke, Drinks. In den Koffer fürs Chalet muss wirklich nur dieses Buch – und auch die kochende Person kann sich dadurch beschenkt fühlen. Nur ein Register oder Zutatenregister am Ende fehlt – aber an Weihnachten kocht man wirklich nicht nach dem, was eh schon im Kühlschrank ist.

ÜberChristina

Christina isst und kocht gerne. Vor allem, weil leider oft das eine das andere bedingt. Bis jetzt hat sie alle erfolgreich davon überzeugen können, sie könne kochen. Mal sehen, wann das auffliegt. Wenn sie Glück hat, findet sie zuhause auch irgendwen, der beim essen helfen möchte.

Christina lebt und arbeitet in Berlin. Auf Grund ihres schwäbischen Migrationshintergrundes würde sie es sich aber natürlich niemals anmaßen, sich als Berlinerin zu bezeichnen. Aber vielleicht ist sie die einzig wahre Prenzelschwäbin aka Mitte Mutti.

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