Tom Franz lebt in Israel. Weil er Früstücken so gerne mag, trägt sein Buch den Untertitel „Israelisch frühstücken zu jeder Stunde des Tages“.
Das Buch war 2025 beim Deutschen Kochbuch Preis in der Kategorie „Frühstück“ nominiert. Es hat eine durchschnittliche Gesamtwertung von 8,1 von der Jury bekommen und damit den Preis in Gold – es waren aber auch nur zwei Bücher nominiert.
Mehr zum Deutschen Kochbuch Preis erfährst du im Kochbuch Podcast Interview mit Benjamin Cordes. Hör mal rein.
Alle Bewertungen der Jury kannst du unter https://www.deutscher-kochbuchpreis.de/fruehstueck/ nachlesen. Ich habe dem Buch 7,0 von 10 Punkten gegeben. Hier meine Begründung:
„In seinem dritten Kochbuch widmet sich der in Deutschland geborene Autor dem Frühstück in Israel, seiner Wahlheimat. Richtiges Fernweh kommt dabei – wie bei anderen Büchern über fremde Küchen – nicht auf; das liegt vielleicht unter anderem daran, dass das Buch sich visuell komplett auf die Rezepte beschränkt. Dennoch nähert man sich Israel an: durch das Essen, das Leben, das Grundsätzliche. Frühstück ist dabei eine Mahlzeit, die in ihren Komponenten den ganzen Tag füllen kann – von Challah, dem Hefezopf, über Hummus-Variationen bis zu süßen Speisen. Die intensive Beschäftigung mit der Zubereitung merkt man etwa beim Shakshuka, das auf Vorrat über Stunden geköchelt wird und am Ende ganz anders schmeckt als jedes Shakshuka, das ich bis jetzt gekocht oder gegessen habe. Ein gelungenes Buch für alle, die sich – wie der Autor – intensiv dem israelischen Frühstück widmen möchten.„
