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„Von null auf lecker“ von Manuel Struck – nachgekocht und bewertet für den Deutschen Kochbuch Preis

Von Null auf Lecker Besser kochen, besser essen! Über 100 Lieblingsrezepte und Basiswissen zu Saucen, Gewürzen, Aufbewahrung und mehr. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, das ich im Rahmen des Deutschen Kochbuch Preises bewerten durfte.

Irgendwie hatte ich da schon das Gefühl, dass es irgendwie in der falschen Kategorie ist und in „Grundwissen“ besser aufgehoben wäre. Naja, es war eben in „Einfach und schnell“ nominiert und ich habe es gewissenhaft getestet und bewertet.

Mehr Infos rund um den Deutschen Kochbuch Preis findest du übrigens im Interview im Kochbuch Podcast. Benjamin Cordes war zu Gast und hat mit viele Fragen rund um den Preis beantwortet.

„Von null auf lecker“ hat mit einer Gesamtwertung von 7,3 keine Auszeichnung bekommen – ist also nicht unter den ersten drei gelandet. Alle anderen Jury Bewertungen kannst du hier lesen https://www.deutscher-kochbuchpreis.de/einfach-schnell/

Hier meine Bewertung:

Besser kochen, besser essen. Das klingt nach einer Kochschule – und das ist dieses Buch meiner Einschätzung nach auch. Von A wie Apfelrotkohl bis Z wie Zucchini-Hack-Pasta sind hier Klassiker versammelt. Wer eine braune Soße machen möchte, bekommt hier keinen Short-Cut, auch wenn dennoch viele schnelle und einfache Rezepten im Buch sind. Die Tücke liegt im Detail. Wie groß ist ein großer Topf und wie viel Flüssigkeit beinhaltet er? Und gebe ich diese dann komplett in die Königsberger Soße? Es ist also doch gar nicht so leicht, absolut gelingsichere Rezepte für absolute Einsteiger:innen zu formulieren. Trotzdem ist das Buch ein schönes Grundkochbuch für alle, die auch Wissen rund um das Kochen brauchen – etwa wie man Messer schleift und welche Pfannen man unbedingt in der Küche haben sollte, um gut zu arbeiten. Mit diesem Buch kann man also am Ende bestimmt besser kochen, wenn auch nicht immer schnell und einfach.

Das Buch hat von mir 7,0 Punkte von möglichen 10 bekommen.

ÜberChristina

Christina isst und kocht gerne. Vor allem, weil leider oft das eine das andere bedingt. Bis jetzt hat sie alle erfolgreich davon überzeugen können, sie könne kochen. Mal sehen, wann das auffliegt. Wenn sie Glück hat, findet sie zuhause auch irgendwen, der beim essen helfen möchte.

Christina lebt und arbeitet in Berlin. Auf Grund ihres schwäbischen Migrationshintergrundes würde sie es sich aber natürlich niemals anmaßen, sich als Berlinerin zu bezeichnen. Aber vielleicht ist sie die einzig wahre Prenzelschwäbin aka Mitte Mutti.

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